Satzung der

Soldaten Schießsportgruppe Oldenburg e. V

.

Stand vom   27.02.2003

§ 1 Name und   Sitz
Der Verein führt den Namen   „Soldaten Schießsportgruppe Oldenburg e.V.“. Er hat seinen Sitz in Nordenham und   ist in das Vereinsregister als gemeinnütziger Verein eingetragen. Das   Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck          
Der   Zweck des Vereins ist die Förderung des Schießsports und der soldatischen   Kameradschaft der Bundeswehrangehörigen und ihren Familienangehörigen sowie die   Einbeziehung der Ehemaligen Soldaten und deren Familienangehörigen. Der Verein   verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des   Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung. Der Satzungszweck   wird insbesondere durch die Ermöglichung sportlicher Übungen und Leistungen   verwirklicht.

 

§ 3   Mittelverwendung          
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in   erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die   satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine   Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die   den Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen   begünstigt werden.

 

§ 4   Mitgliedschaft          
Vereinsmitglieder können natürliche und juristische   Personen werden. Personen unter 18 Jahren bedürfen der Erlaubnis der   Erziehungsberechtigten. Stimmberechtigt sind Mitglieder erst ab Volljährigkeit.   Über einen schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung   des Aufnahmeantrages ist der Vorstand nicht verpflichtet dem Antragsteller die   Gründe mitzuteilen.

 

§ 5 Beendigung der   Mitgliedschaft          
Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds,   durch freiwilligen Austritt, Ausschluß aus dem Verein oder Verlust der   Rechtsfähigkeit der juristischen Person.
          Der freiwillige Austritt erfolgt   durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Vertretungsberechtigten   Vorstandsmitglied. Er ist nur zum Schluß eines Kalenderjahres unter Einhaltung   einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig. Eine Rückerstattung von   gezahlten Beiträgen erfolgt nicht.
          Ein Mitglied kann durch Beschluß der   Mitgliedschaft von einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen   ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen   verstoßen hat, wobei als Grund zum Ausschluß auch ein unfaires sportliches oder   unkameradschaftliches Verhalten gegenüber anderen Vereinsmitgliedern   gilt.

 


§ 6 Mitgliedsbeiträge          
Von den Mitgliedern   werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und die Fälligkeit werden   von der Mitgliederversammlung festgelegt. Ehepartner oder Lebenspartner, mit   denen eine häusliche Gemeinschaft besteht, können beitragsfrei aufgenommen   werden. Im einzelnen entscheidet der Vorstand über eine   Mitgliedschaft.

 


§ 7 Organe des   Vereins
Vereinsorgane sind :           - der   Vorstand           - der erweiterte Vorstand           - die   Mitgliederversammlung

 


§ 8 Vorstand
Der Vorstand im Sinne des § 26   BGB besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden. Sie vertreten den Verein gerichtlich   und außergerichtlich.           Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln   vertretungsberechtigt.
          Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist in der   Weise beschränkt, daß er bei Rechtsgeschäften von mehr als 500 € verpflichtet   ist, die Zustimmung des erweiterten Vorstandes einzuholen.
          Der erweiterte   Vorstand besteht weiter aus:
          a) dem Vorstand           b) dem Schriftführer/ der   Schriftführerin           c) dem Sportleiter/ der Sportleiterin           d) dem   Schatzmeister/ der Schatzmeisterin           e) bis zu drei Beisitzern.

 


§   9 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstandes          
Der Vorstand ist für alle   Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ   durch Satzung zugewiesen sind.           Zu seinen Aufgaben zählen   insbesondere:
          - Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung   sowie die Aufstellung der Tagesordnung,
          - Einberufung der   Mitgliederversammlung,
- Ausführung von Beschlüssen der   Mitgliederversammlung,
- Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes und Vorlage des Jahresplanes,
- Beschlußfassung über Aufnahmeanträge und Ausschlüsse von   Mitgliedern.

 


§ 10 Wahl des Vorstandes
- Der   Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt.
-   Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.
- Die   Mitglieder des Vorstandes werden für die Zeit von einem Jahr gewählt.
          -   Der Vorstand bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt.
          - Mit Beendigung der   Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.

 


§ 11   Vorstandssitzungen          
Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1.   oder 2. Vorsitzenden einberufen werden, Belange, die nicht unter den § 8   Vorstand fallen. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig.
          Der   Vorstand/der erweiterte Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 5 Mitglieder   seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme   des 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden 2.Vorsitzenden.

 


§ 12 Mitgliederversammlung          
In der   Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Die Übertragung der   Ausübung des Stimmrechtes auf andere Mitglieder ist nicht   zulässig.
          Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten   zuständig:
          1. Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes,
          2.   Beschlußfassung über Änderung der Satzung und über die   Vereinsauflösung,
          3. Ernennung von besonders verdienstvollen Mitgliedern   zu Ehrenmitgliedern,
          4. Weitere Aufgaben, soweit sich dieses aus der   Satzung oder aus dem Gesetz ergibt.
          Mindestens einmal im Jahr,   möglichst im ersten Quartal soll eine ordentliche Mitgliederversammlung   stattfinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von 2 Wochen unter Angabe der   Tagesordnung durch schriftliche Einladung einberufen.
          Die   Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn ein Mitglied dies bis spätestens 1 Woche vor   dem angesetzten Termin schriftlich fordert. Die Ergänzung ist zu Beginn der   Versammlung bekanntzumachen.
          Außerordentliche Mitgliederversammlungen   sind auf Antrag der Mitglieder einzuberufen, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die   Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangen. Die   Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde   und mindestes die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Sind weniger als die   Hälfte der Mitglieder anwesend, kann die Mitgliederversammlung erneut unter   Einhaltung einer abgekürzten Einladungsfrist von 2 Wochen einberufen werden. Sie   ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder   beschlußfähig.
          Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher   Mehrheit gefaßt, Satzungsänderungen bedürfen einer ¾ Mehrheit der anwesenden   Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen   an.

 


§ 13 Protokollierung          
Über den Verlauf der   Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, daß von dem   Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 


§   14 Kassenprüfer          
Die von der Mitgliederversammlung für 2 Jahre   gewählten zwei Prüfer überprüfen die Kassengeschäft des Vereins auf rechnerische   Richtigkeit.
          Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die   Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben. Eine Überprüfung hat   mindestens einmal im Jahr zu erfolgen. Über das Ergebnis ist in der   Jahreshauptversammlung zu berichten. Kassenprüfer dürfen keine   Vorstandsmitglieder sein.

 


§ 15 Auflösung des   Vereins

a) Die Auflösung des Vereins   ist durch Beschluß der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der   Stimmberechtigten Mitglieder herbeizuführen.
          b) Im Falle der   Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das   Vereinsvermögen an eine Körperschaft oder gemeinnützigen Verein, der gleiche   Zwecke verfolgt. Die Bestimmungen hierfür obliegt dem Vorstand. Vor Durchführung   ist das Finanzamt hierzu zu hören.
          c) Wird mit der Auflösung des   Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem   gleichartigen anderen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche   Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin   gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger   über.

 


§ 16   Ehrenmitglieder          
Von Ehrenmitgliedern werden   keine Beiträge erhoben.


§ 17 Außerordentliche   Mitglieder          
Außerordentliche Mitglieder   können Personen werden, die nicht unter § 2 fallen.

 


§ 18   Rechte und Pflichten der Mitglieder          
1. Jedes ordentliche Mitglied   hat das Recht:
          a) Alle Einrichtungen der   Soldaten Schießsportgruppe Oldenburg e. V. zu nutzen sowie an allen   Veranstaltungen der SSG   Oldenburg e. V. teilzunehmen.
          b) Neue   Mitglieder einzuführen, die beabsichtigen, der SSG Oldenburg e. V. beizutreten,   wobei über die Aufnahme von Neumitgliedern der Vorstand entscheidet. Zu einer   Ablehnung muß der erweiterte Vorstand gehört werden.
          c) An   Mitgliederversammlungen teilzunehmen, abzustimmen, zu wählen und gewählt zu   werden.
          2. Außerordentliche Mitglieder   haben die Rechte:
          a) Nach ziff.1a und   1b.
          b) An Mitgliederversammlungen   teilzunehmen.
          c) Ein Wahlrecht in jeder   Hinsicht bleibt ausgeschlossen.
          3. Jedes Mitglied hat die   Pflicht:
          a) Das Ansehen der SSG   Oldenburg e.V. zu wahren, bestehende Einrichtungen und

Gegenstände pfleglich zu   behandeln und zu schonen.
          b) Für mitgebrachte Gäste zu   bürgen.
          c) Übernommene Aufgaben   innerhalb der SSG Oldenburg e. V. gewissenhaft und pflichtbewußt   auszuführen.